Januar 2006

Magnetische Felder von Menschenhand geschaffen

von Professor David Wagner

          

                                                          

Einleitung

Eine Anzahl von unheilvollen technischen Entwicklungen haben das Tempo des Fortschritts sowie die Qualität des Lebens durch die ganze menschliche Geschichte hindurch außerordentlich beeinflusst. Dies reicht von der Fähigkeit ganz normales Werkzeug in prähistorischer Zeit herzustellen das, obwohl elementar, dazu diente, die Leistungsfähigkeit beim Jagen und Pflanzen beträchtlich zu verbessern, bis hin zu fast unverständlich komplexer Computertechnologie die das Leben im einundzwanzigsten Jahrhundert in Industrienationen unterstützt. ( Kheifets und Matkin 146). Obwohl unterschiedlich in Detail und Auswirkung, wurden die meisten historisch bedeutenden technischen Entwicklungen mit Begeisterung angenommen und schnell in den Mainstream der Gesellschaft integriert.

 

Obgleich es eine lange Tradition des Widerstandes gegen technologische Entwicklung gibt, war die überwiegende Reaktion der Menschheit diese voll auszunutzen und sich ihrer Vorteile und Möglichkeiten vollends zu bedienen, besonders der wirtschaftlichen Vorteile, ohne die negativen Auswirkungen in Betracht zu ziehen. Es sind nur die radikalsten neueren Technologien die ernsthaft beachtet und limitiert werden.1

 

Nach dem Beginn des Zeitalters der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die wahren wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen der technologischen Entwicklungen aufgedeckt. Die Errungenschaften in dieser Zeitperiode haben den Lebensstandard und die Lebensqualität von Millionen von Menschen, die in den Industrienationen wohnten, außerordentlich gesteigert. Zusätzlich hat die elitäre Oberschicht ihre potenziellen Vorteile durch die Unterstützung der technologischen Entwicklungen erkannt.

 

Das Resultat all dieser Faktoren ist, dass viele westliche Nationen eine unkritische technologische Perspektive entwickelt haben. Aus diesem Blickwinkel heraus wurden neue technologische Entwicklungen von der Allgemeinheit als positiv bewertet, da sie ganz einfach Fortschritt repräsentierten. Zunehmend wurden die potenziellen negativen Auswirkungen dieser technologischen Entwicklungen nicht erwogen.

 

Außerdem, so wie die Rate der technologischen Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert stark in die Höhe schnellte, waren die Studien der Wissenschaft und das Spektrum der verfügbaren Forschungsinstrumente oft ungenügend um die Konsequenzen und Auswirkungen der aufkommenden Technologien abschätzen zu können (Kheifets und Matkin 146). Ein markantes Beispiel dieses Trends ist die Radiographie, welche als medizinisches Werkzeug entwickelt und eingeführt wurde, lange bevor man erkannte, dass eine ungeschützte Bestrahlung mit Röntgenstrahlen ein gefährliches Gesundheitsrisiko für biologische Systeme darstellt.

 

Mit anderen Worten, da die Natur der wissenschaftlichen Entdeckungen und der technologischen Entwicklungen oft nicht zusammen gehen und im Einklang miteinander stehen (im Gegensatz zu der Vorstellung eines gemeinsamen geradlinigen Weges von Entdeckung und Fortschritt, der oftmals fälschlich angenommen wird), werden oftmals neue Technologien entdeckt und großflächig eingeführt bevor die Menschheit das Wissen oder die Werkzeuge besitzt zu bestimmen, ob sie einem Langzeitrisiko ausgesetzt ist (Kheifets und Matkin 146). In vielen Fällen sind diese neuen technologischen Entwicklungen oft in das Netz des modernen Lebens versponnen bevor man erkennt, dass es beträchtliche Risiken in Verbindung mit der Technologie gibt.

 

Das genau ist der Fall bei der problematischen Entwicklung und Anwendung von Elektrizität. Obwohl Elektrizität unbestreitbar eine der bedeutsamsten Entwicklungen in der Geschichte der Menschheit ist, war diese Technologie bereits weit verbreitet, bevor man viele der damit zusammenhängenden Risiken ganz verstand (Beale 274).

 

Erstmals wurde die Eigenschaft der Elektrizität in einer elementaren wissenschaftlichen Beobachtung und Untersuchung im antiken Griechenland beschrieben. Jedoch war es erst im 17. Jahrhundert, als das aufkommende System der wissenschaftlichen Methoden es möglich machte, ein genaueres Verständnis von den Eigenschaften und Merkmale der Elektrizität zu bekommen.

 

Benjamin Franklin’s Experimente mit Elektrizität im 18. Jahrhundert haben dazu beigetragen das kollektive Wissen der Allgemeinheit in den Vereinigten Staaten beträchtlich zu erweitern. Anfang 1800 wurde über viele gewerbliche Verwendungsmöglichkeiten der Elektrizität nachgedacht und eine Anzahl von Generatoren und Motoren wurden entwickelt. Ende des 18. Jahrhunderts wurden in vielen Metropolen der Vereinigten Staaten Kraftwerke in Betrieb genommen. Anfang des 19. Jahrhunderts war Haushaltselektrizität in vielen reichen Gebieten üblich, während in ländlichen und/oder in armen Staaten das Energieversorgungsnetz bis Mitte des 20. Jahrhunderts nicht betriebsbereit war.

 

Heute ist es für die Bevölkerung industrieller Nationen nahezu unvorstellbar ein Leben ohne verfügbaren Netzanschluss zu führen (Feychting, Ahlbom und Kheifets 145). Fast jede Aktivität in unserem alltäglichen Leben, vom Wecker am Morgen der uns hilft aufzuwachen bis hin zu den Nachtischlampen die wir zum Lesen vor dem Einschlafen nutzen sowie jede Aktion dazwischen hängt von der unlimitierten Versorgung mit Elektrizität ab.

Vom Anbeginn der Entwicklung haben die beachtlichen Vorteile der Elektrizität die potenziellen Risiken in Verbindung mit der Technologie bei Weitem übertroffen. Die Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Elektrizität konzentrierten sich hauptsächlich auf offensichtliche Probleme wie die des Stromschlages. Da die Vorteile der Elektrizität diese Risiken überwiegen, wurde die Elektrizität in vielen Industrienationen weitläufig in unser tägliches Leben eingebunden.

 

Erst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es versteckte Gesundheitsrisiken in Verbindung mit dem weitläufigen Gebrauch von Elektrizität in den Vereinigten Staaten und anderen Industrienationen geben könnte (Beale 274). Die ersten Merkmale eines möglichen Problems wurden von Wissenschaftlern des Militärs entdeckt, die bemerkten, dass abnormale Gesundheitsmuster und epidemiologische Zeichen bei Gruppen von Soldaten auftraten, denen Aufgaben zugeteilt waren, die sie einem beachtlichen Ausmaß von elektromagnetischen Feldern aussetzten.

 

Vielleicht weniger überraschend; diese frühen, vorläufigen Zusammenhänge wurden nie veröffentlicht. In der Tat ist eines der anhaltenden Muster die wir in der Geschichte der Entwicklung und Anwendung von Elektrizität sehen, die Tendenz, die potenziellen Risiken für die Sicherheit und Gesundheit herunterzuspielen (Beale 282; Von Winterfeldt, Eippel, Adams, Neutra und DelPizzo 1490). Diese Muster werden häufig angewandt, wenn eine bestimmte Technologie die Möglichkeit für lukrative gewerbliche Verwendungszwecke besitzt.

 

Im Falle der Elektrizität gibt es eine große Reihe von zwingenden historischen und dokumentierten Daten die aufzeichnen, dass unternehmerische Interessenten und Institutionen sich arrangieren, die Gesundheitsrisiken entgegen der Auffassung der Öffentlichkeit zu minimieren, damit das gewaltige gewerbliche Potenzial dieser Kerntechnologie geschützt wird. Weiterhin gibt es Andeutungen, dass in zahlreichen Vorfällen Regierungsinstitutionen versagt haben ihren Job als Aufsichtsbehörde für das öffentliche Gesundheitswesen zu erledigen, da diese den Druck der mächtigen Versorgungsbetriebe und deren Beauftragten zu spüren bekamen (Beale 282).

 

Trotz diesen finsteren Bemühungen gibt es eine bemerkenswerte Anzahl von Daten die aussagen, dass eine gelegentliche Übereinstimmung zwischen der verbreiteten Benutzung von Elektrizität und der steigenden Anzahl von gefährlichen und potenziell gefährdeten biologischen Reaktion auf Menschen und Tiere besteht (Beale 275). Diese Statistiken wurden über viele Jahrzehnte von empirischen, klinischen und epidemiologischen Beweisen zu dem Thema der Gesundheitsrisiken durch Elektrizität gesammelt.

 

Obwohl es viele Wege der Belastung von Elektrizität gibt, die Gesundheitsrisiken oder negative biologische Reaktionen hervorrufen können, ist die umfangreichste Art des Risikos, die ausführlich in der veröffentlichten Literatur zu diesem Thema anerkannt wurde, die in Bezug auf elektrische und magnetische Felder, die während der Benutzung von Elektrizität geformt werden. Obgleich Magnetfelder selbstverständlich auch in der Natur vorkommen, erzeugt die Elektrizität Magnetfelder die die Stärke, Macht und Dauer der natürlichen Magnetfelder weit übersteigen (Beale 274).

 

Des Weiteren haben die einzigartigen Muster, die den Verbrauch von Elektrizität und elektrisch angetriebenen Werkzeugen und Geräte jedes Einzelnen bestimmen, Einfluss auf die Belastung. Über die letzten 50 Jahre hat sich der Elektrizitätsverbrauch der Amerikaner um das zwanzigfache gesteigert (Bonhomme-Faivre, Marion, Forestier, Santini und Auclair 713). Um dieser steigenden Nachfrage gerecht zu werden hat sich das Maß, mit dem Strom von den Kraftwerken in den Vereinigten Staaten erzeugt wird, verzehnfacht. Natürlich hat es diesen Grad der Belastung der Magnetfelder in der menschlichen Geschichte noch nicht gegeben und überschreitet klar den Grad des Risikos das durch natürlich vorkommende Magnetfelder erreicht wird.

 

Ein ähnliches Risiko das in den letzten Jahrzehnten auftrat ist die Belastung durch ein anderes Feld, bekannt als extrem-niedrig Frequenzen (ELF), sowie deren damit zusammenhängenden biologischen Auswirkungen. Die Belastung der ELF stieg in den vergangenen Jahren, aufgrund von technischen Geräten die sich diesen Frequenzen  bedienen, wie Mobiltelefone, deren Verfügbarkeit, Verbreitung und Popularität beträchtlich zugenommen hat (Anderson 48).

 

Zum großen Teil stimmen die Gesundheitsrisiken die mit ELF in Verbindung gebracht werden und die, die mit der EMF Belastung zusammenhängen überein, obwohl die ELFs direkt mit abnormalem Zellwachstum in bestimmten Bereichen des menschlichen Körpers, die besonders stark belastet wurden, in Verbindung gebracht werden. 

 

Obwohl es ein gewisses Maß an Inkonsequenz in der vorhandenen Literatur dieses Thema betreffend gibt, hat eine beträchtliche Anzahl von experimentellen und epidemiologischen Daten beide, elektromagnetische und extrem-niedrig Frequenzen, welche potenziell gesundheitsschädlich sein können, miteinander in Verbindung gebracht. Dennoch, die irreführende Erkenntnis, dass die Ergebnisse der experimentellen Daten nicht beweiskräftig sind, bleibt nicht nur in der Allgemeinheit, sondern auch unter medizinischen Praktikern und Klinikern erschreckend verbreitet (Beale 275)

 

Darstellung des Problems

Das erwähnte Mißverständnis zwischen der bestehenden veröffentlichten Literatur und der Auffassung der Allgemeinheit über dieses Thema, bei welchem viele glauben, dass es sehr stark durch Fehlinformationen der Konzerne, gefestigt durch die gewerbliche Industrie die auf Elektrizität zählt, beeinflusst wurde, endete mit dem Versagen vieler der Mechanismen, Prozesse, Organisationen und Institutionen die dafür vorgesehen waren die Gesundheit der Allgemeinheit zu überschauen, zu beaufsichtigen und zu schützen. Kurz gesagt, der Mangel am Verständnis der gegenwärtigen Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit Gesundheitsrisiken hervorgerufen durch EMFs und ELFs hat viele Kliniker und Ärzte falsch ausgerüstet für die Beratung und den Schutz der Patienten in der Bevölkerung, die am anfälligsten für die negativen Auswirkungen dieser Belastung sind. 

 

Der Zweck der Studie

Der Zweck der gegenwärtigen Studie ist, damit zu beginnen der Verwirrung und den Fehlinformationen über die experimentalen Ergebnisse entgegenzutreten, welche erzielt wurden um die biologischen Auswirkungen der Belastung durch vom Menschen gemachten elektromagnetischen Feldern und extrem-niedrig Frequenzen, zu bezeugen.  Aufgrund der widersprüchlichen Information, Ausbreitung und Aufsplittung der Schulliteratur, der Unschlüssigkeit auf Seiten vieler Regierungsämter und Aufsichtsbehörden sowie eklatanten Verschleierungen auf Seiten der mächtigen unternehmerischen Einrichtungen, die auf Elektrizität zählen, ist eine genaue, klare Anerkennung der potenziellen Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit EMFs und ELFs immer noch schwer zu erreichen.

 

Basierend auf einer Überprüfung und Synthese der neusten wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema wird die derzeitige Studie versuchen dieses Muster der Sinnestäuschung, Gleichgültigkeit und Verschleierung umzukehren und klar demonstrieren, dass anhaltende Belastung durch ELFs und EMFs Veränderungen im biologischen System zufolge haben, die zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen bei Menschen und Tieren führen können.

 

Die Tragweite dieser Studie

Wie bereits erwähnt hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Elektrizität über die letzten Jahrzehnte enorm gesteigert. Auch die Anzahl der elektrischen Geräte, die vom Normalverbraucher in Industrienationen benutzt werden, hat sich in den letzten Jahren um ein Wesentliches erhöht. Wenn man die Rate betrachtet, in der die Technologie fortschreitet, wird sich dieser Trend auch in absehbarer Zukunft nicht ändern.

 

Die zu erforschende Frage, die uns durch diese Studie begleiten wird ist die angenommene ursächliche Wechselbeziehung zwischen der Konfrontation mit den von Menschen hergestellten EMFs und ELFs und einer Reihe von potenziellen gesundheitsschädlichen biologischen Reaktionen. Sollte dieser ursächliche Zusammenhang nach Prüfung der gegenwärtigen wissenschaftlichen Literatur bestätigt werden, dann könnte eine unbegrenzte Konfrontation mit diesen Feldern ein beträchtliches Gesundheitsrisiko für die Gesellschaft darstellen. Somit kann die Bedeutung der aktuellen Studie und anderen Forschungsbemühungen, durchgeführt auf ähnlicher Ebene, nicht untertrieben werden. Außerdem ist mehr Forschung in wissenschaftlichen Methoden zur Abschirmung und Schutz für jeden Einzelnen vor den gegenwärtigen Gesundheitsrisiken dringend notwendig.

 

Umfang der Studie

Der historische Umfang der Studie wird festgelegt durch die frühen Nachforschungen zu diesem Thema, die in den späten 70er Jahren veröffentlicht wurden. Geographisch wird der primäre Fokus der gegenwärtigen Nachforschung auf den Vereinigten Staaten liegen, jedoch werden auch die verfügbaren Forschungen, die in anderen vergleichbar entwickelten Nationen durchgeführt wurden, mit einbezogen.

 

Basierend auf der vorliegenden Literatur zu diesem Thema wird sich der epidemiologische Hauptfokus dieser aktuellen Studie auf Art und Ausmaß der Einwirkung der von Menschen gemachten EMFs und ELFs beziehen, welche das Risiko jedes Einzelnen Krebs, Tumore oder andere ähnlichen Arten von abnormalem Zellwachstum steigern kann. Dieser Fokus wird die überwältigende Mehrheit der vorhergegangenen Studien reflektieren, die sich mit dem Krebsrisiko durch die Einwirkung von EMFs und ELFs befassen. Um jedoch einen kompletten Überblick auf die möglichen Gesundheitsprobleme zu erhalten, die durch die Belastung der von Menschen gemachten Feldern entstehen können, werden viele verschiedene korrelierende biologische Reaktionen in dieser Forschung mit einbezogen.

 

Ähnlich hat die bereits bestehende veröffentlichte Literatur zu diesem Thema beachtliche Aufmerksamkeit auf die Zusammenhänge zwischen EMFs und ELFs und Krebs bei Kindern gerichtet. Während dieser Schwerpunkt von der heutigen Forschung anerkannt wird, wird diese Studie versuchen auch die biologischen Auswirkungen der Belastung von Menschen (und zu einem geringeren Maß Tiere) in allen Lebensphasen mit einzubeziehen.

 

Überblick über die Literatur

Auch ein informelles Gutachten der neusten Übersichten über die Kontroverse der Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit ELF und EMF Belastung die für die allgemeine Leserschaft veröffentlicht wurde, wird letztendlich die oft wiederholte Behauptung offenbaren, dass die Studien zu diesem Thema immer wieder ergebnislos waren. Diese all zu verbreitete Charakterisierung hat viele Verbraucher überzeugt, dass es keine überzeugenden Beweise gibt die im Zusammenhang mit der Benutzung von Elektrizität und Gesundheitsschädigungen stehen.

 

Jedoch gibt es in Wirklichkeit eine große Menge Daten, die zusammengenommen, auf die Existenz einer ursächlichen Beziehung zwischen einer Reihe von negativen Gesundheitsfolgen und der Belastung durch ELFs und EMFs, die von Menschen hergestellt wurden, hinweisen. Dieser Überblick der Literatur wird bedeutsame Ergebnisse anbieten, die von den Studien der Forschung dieses Gebietes Ende der 70er Jahre bis hin zu dem aktuellen Stand reichen. 

 

Um die Entwicklung der Gedanken zu diesem Thema zu vermitteln wird die literarische  Nachprüfung chronologisch geordnet. Jede Studie oder Artikel wird durch das Datum der Publikation identifiziert und kurz zusammengefasst und analysiert.

 

Obgleich es frühe Berichte über Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Benutzung von Elektrizität und elektromagnetischen Feldern gab, die im militärischen Umfeld in den frühen 40er Jahren entstanden sind, wurde das Problem erst in den 70er Jahren in wissenschaftlicher Literatur erwähnt. Die ersten bedeutsamen Bemühungen zu diesem Thema wurden von Nancy Wertheimer in einer immer noch anhaltenden Studie gemacht.

 

Da Wertheimer’s Studie langfristig war und deshalb über einige Jahre anhielt, haben sich Forscher schon vor der Veröffentlichung ihrer bahnbrechenden Forschung in 1979 für die Neuigkeiten ihrer Forschungsergebnisse interessiert. Marino und Becker haben dieses Problem in einer Veröffentlichung vom Jahr 1978 angesprochen, welche die potenziellen Gesundheitsgefahren im Zusammenhang mit elektrisch leitenden Strukturen und elektromagnetischen Feldern bewertet.

 

Im Zusammenhang mit einer Übersicht einer relativ seltenen Forschung die Gesundheitsauswirkungen von EMFs und im Besonderen ELFs betreffend, haben die Autoren angemerkt, dass Regierungsagenturen und Organisationen einen beträchtlichen Anteil von sachbezogenen Daten zurückbehalten haben. Die einzige große Ausnahme, berichten die Autoren, wurde in einigen wenigen Fällen gemacht, als die Regierungsagenturen Daten an die von der Industrie finanzierten Forschungsbemühungen weitergegeben hat. Diese scheinbar befangene geheime Absprache führt zwangsläufig zu der Erkenntnis der Untauglichkeit und sollte geändert werden, behaupten die Autoren.

 

Miller und Kaufman (1978) haben ebenfalls eine weitere frühe Beurteilung zu diesem Thema veröffentlicht.

 

Die Autoren dokumentieren den Anstieg der Nachfrage nach Elektrizität in den Vereinigten Staaten im 20. Jahrhundert und bemerken, dass dieser Anstieg der Nachfrage auch in einem gleichzeitigen Anstieg der Pro-Kopf Belastung durch Elektrizität und elektromagnetische Felder resultierte. Des Weiteren haben sie bemerkt, dass dieser Trend zu zunehmender Besorgnis geführt hat; die Sicherheit, umweltbedingte und potenzielle Gesundheitsauswirkungen betreffend im Zusammenhang mit der ansteigenden Elektrizitätsbelastung und Nachfrage.

 

Schon von einem relativ frühen geschichtlichen Blickwinkel dieser Veröffentlichung aus gesehen haben die Autoren Miller und Kaufman auf die bemerkenswerte Diskrepanz zwischen der allgemeinen Vermutung, dass es keine schädlichen Auswirkungen in Bezug auf ELF und EMF Belastung gibt und den Erkenntnissen von vielen individuellen Studien die behaupten, dass es sie gibt, die erkennbaren biologische Auswirkungen im Zusammenhang mit der Belastung, die das Potenzial haben gesundheitsschädlich zu sein.

 

Die Autoren beziehen sich speziell auf die biologischen Auswirkung die bei Pflanzen, Menschen und Tieren beobachtet wurden. Dennoch kommen sie zu der Schlussfolgerung, dass, bei allen Ergebnissen aus den 70er Jahren, ein überzeugender Fall von Gesundheitsschädigung noch bestätigt werden muss. Bemerkenswert ist, dass diese Veröffentlichung der Herausgabe der Ergebnisse von Wertheimer voraus gegangen ist.

 

Wertheimer (1979) hat über die Ergebnisse einer langjährigen Studie berichtet, in der epidemiologische sowie Daten einer Feldstudie benutzt wurden um die Existenz und Eigenschaft eines Zusammenhanges zwischen der Belastung durch elektromagnetische Felder und Gesundheitsprobleme, speziell Krebs unter Kindern, die in einer Anzahl von Wohngebieten im Großraum Denver lebten, zu beweisen.

 

Bei Besuchen von Familien mit Kindern die Krebs haben, bemerkte Wertheimer sofort, dass eine große Mehrheit der Kinder in der Nähe von Transformatoren, Kraftwerken, freiliegenden Stromleitungen und anderen Strukturen und Geräten, die Haushalte mit Elektrizität beliefern, lebten. Diese informelle Beobachtung hat Wertheimer dazu bewegt eine Analyse anzustellen, welche die Bedeutung dieses Risikofaktors für Krebs in Dutzenden von Kindern aus Denver suchen sollte.

 

Die zusammengetragenen Daten dieser Studie zeigen an, dass das Risiko von Krebs bei Kindern, die in der nahen Umgebung von elektromagnetischen Feldern leben, innerhalb der normalen Bevölkerung zweimal so hoch war. Selbst wenn die Anzahl der potenziell irreführenden Zusammenhänge kontrolliert wird, der extreme Anstieg unter Kindern die den EMFs mehr ausgesetzt sind, blieb konstant.

 

Trotz dieser starken Korrelation hat Wertheimer abgelehnt die Existenz eines Zusammenhangs zwischen EMF Belastung und dem Risiko von Kinderkrebs, aufgrund der vorläufigen Natur dieser Forschung, zu bestätigen. Dennoch haben diese hoch einzuschätzenden Ergebnisse, die in Wertheimer’s 1979er Studie zusammengetragen wurden, eine Kaskade von anschließenden Forschungen ausgelöst und als solches sind sie ein einflussreicher Meilenstein in der wissenschaftlichen Literatur, die sich mit den Gesundheitsrisiken in Bezug auf die Belastung auf hohem Niveau von den von Menschen hergestellten elektromagnetischen Felder befasst.

 

Einige dieser Forschungsergebnisse, die in den darauf folgenden Jahren nach Veröffentlichung der 1979er Studie von Wertheimer zusammengetragen wurden, hat Sheikh (1986) in einer inhaltsreichen Literatur zusammengefasst, nachgeprüft und analysiert. In diesem Literaturüberblick hat der Autor die zwingende Aufstellung von Beweisen arrangiert welche, zusammengefasst, eine starke Grundlage bilden für den Zusammenhang zwischen der Belastung der von Menschen hergestellten EMFs und ELFs und dem breiten Spektrum von potenziellen schädlichen biologischen Auswirkungen. Insbesondere hat sich Sheikh’s Analyse auf den Zusammenhang zwischen EMF Belastung und Kinderkrebs, einschließlich Leukämie, konzentriert.

 

Selbst Mitte der 80er Jahre hat Sheikh ein Problem identifiziert das weiterhin Verwirrung über einige Jahrzehnte verursachen wird; gemeint ist die Inkonsequenz der Forschungsmethodik, der analytischen Methoden und einsatzfähigen Definitionen die regelmäßig in Schlussfolgerungen resultierten, die unvereinbar und widersprüchlich erscheinen. Jedoch bemerkt der Autor, wenn man jede Studie im Einzelfall betrachtet,  scheint es so als würde ein unerklärlicher, kausaler Zusammenhang am Werk sein. Dennoch, wenn man die rigorosen Parameter der wissenschaftlichen Analysen in Betracht zieht, wird es fast unmöglich ein schlüssiges Ergebnis zu erreichen über die Differenzen in diesen Studien, ob es nun einen Zusammenhang zwischen EMF und/oder ELF Belastung und der Anzahl von potenziell schädlichen biologischen Auswirkungen und der Gesundheit wirklich gibt.

 

Sheikh’s vorherwissende Analysen haben ein Defizit identifiziert, das die wissenschaftliche Literatur selbst 20 Jahre später noch plagt. Trotz Sheikh’s Empfehlungen, dass ein mehr standardisierter Ansatz bei Untersuchung und Analyse der biologischen Auswirkungen und Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit ELF und EMF Einwirkung entwickelt und innerhalb des Wissenszweiges angewandt werden soll um es somit den weit verbreiteten methodischen Unterschieden, die sich aus umfassenden Analysen und Synthesen der Literatur ergeben, schwer oder fast unmöglich zu machen, sich zu verbreiten. Außerdem hat dieser Grad der Unbeständigkeit es der Industrie erlaubt, sich aus dem, was als wissenschaftliche Unschlüssigkeit abgehandelt wird, zu bereichern. Dieses Problem ist auch überwiegend verantwortlich für das Schüren der weit verbreiteten vorherrschenden falschen Auffassung, dass die Gesamtheit der wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema grundlegend unseriös und unzuverlässig ist.

 

Fast ein Jahrzehnt später haben die Forscher Zahm und Devesa (1995) einen literarischen Überblick der sachbezogenen Studien zu diesem Thema, die zwischen 1986 und 1995 herausgegeben wurden, vorgenommen. Obwohl die Autoren auch die Studien, die sich auf ein breites Feld der biologischen und krebsfördernden Auswirkungen, die im Zusammenhang mit der Belastung auf die von Menschen hergestellten elektromagnetischen Feldern und anderen gefährlichen Umweltfaktoren und Variablen stehen, mit einbezogen, so blieb ihr spezieller Fokus auf der Häufigkeit des Kinderkrebses unter Denjenigen die einer höher als normalen Belastungsrate auf diese umweltbedingten Variablen ausgesetzt waren.

 

Die Autoren bemerken, dass viele Studien gezeigt haben, dass unter den Erwachsenen in der Bevölkerung mit einer höher als normalen Belastung durch EMFs und ELFs, sich die Rate von Krebs und Leukämie deutlich erhöht hat. Zur gleichen Zeit haben eine Anzahl von Studien gezeigt, dass Kinder und Jugendliche, die in der Nähe von elektromagnetischen Feldern, Stromleitungen, Stromübertragungsstationen und anderen Geräten die eine große Menge Elektrizität abgeben, wohnen, einem statistisch beachtlichen übermäßigen Risiko zur Entstehung von Krebs und Leukämie ausgesetzt sind.

 

Weiterhin sind die Autoren zu der Schlussfolgerung gekommen, dass die verwirrende Reihe von experimentellen und epidemiologischen Ergebnissen, die sich auf die Rolle der EMF Belastung als ein krebserregender Faktor bezieht, angezeigt haben, dass einige maßgebliche Muster bestehen, die bei den vorangegangenen analytischen Methoden nicht entdeckt wurden. Die Autoren empfehlen die Entwicklung und Anwendung von zunehmend maßgeblichen, analytischen Rahmenbedingungen, um die Zusammenhänge zu verstehen, sowie ein ausführliches Paradigma zur Krebsentstehung, das genetische und umweltbedingte Faktoren zusammenschließt.

 

In den 90er Jahren haben Forscher damit begonnen andere Arten von biologischen Auswirkungen in Bezug auf hohe Belastung durch EMF und ELF zu untersuchen. Aus dieser Forschung heraus wurde ein Bereich neuer Zusammenhänge und Auswirkungen identifiziert und außerdem wurde die seit langer Zeit hypothetische Verbindung zwischen Belastungen durch elektromagnetische Felder und negativen Gesundheitsauswirkungen gestärkt.

 

Reiter (1995) hat über Ergebnisse einer Studie berichtet, die die Belastung durch elektromagnetische Felder mit der Unterdrückung der Melatonin Ausschüttung in Verbindung bringt, sowie die negativen Gesundheitsauswirkungen, die als Resultat der sub-optimalen Melatonin Werte im Körper identifiziert wurden. Laut Autor ist Melatonin ein Hormon das von der Zirbeldrüse im Gehirn abgesondert wird.

 

Eine Homöostase der Melatoninwerte im Körper zu erreichen ist kritisch, da sogar nur minutiöse Schwankungen mit einer ganzen Reihe von potenziell schädlichen Konsequenzen verbunden werden. Einige Forscher haben erkannt, dass die Unterdrückung der Melatonin Ausschüttung unter Umständen krebserregend sein kann. Reiter’s Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die EMF Belastung und die Unterdrückung der Melatonin Produktion und/oder deren regulierender Mechanismus und Prozess miteinander in Verbindung gebracht werden können. Er empfiehlt zusätzliche Forschungen um diese Vermutung weiter zu erläutern und um aufzuklären, ob Melatonin als Nahrungsergänzung potenziell den Gesundheitsauswirkungen einer übermäßigen Belastung durch ELF oder EMF entgegenwirken kann.

 

Ein neues verfeinertes Bemessungsmodell stellten McCann und Kavet (1997) vor und präsentierten eine tiefgründige Bewertung der Eigenschaften der Krebsentstehung durch ein elektromagnetisches Feld und Wege wie sich die Belastung in einem solchen Umfeld auf die Gesundheit von Tieren, Menschen und biologischen System auswirken kann. Die Autoren haben erkannt, dass einer der effektivsten Wege den kategorischen Gegensätzen und operativen, methodischen Widersprüchen, die in der veröffentlichten Literatur, welche sich auf die Krebsentstehung durch EMF Belastung beziehen, immer wieder Mängel zeigte, entgegenzutreten und sich stattdessen auf die klinischen Labordaten zu verlassen.

 

Die Autoren haben ein Experiment entwickelt, indem sie Ratten und Mäuse der Stärke von EMFs ausgesetzt haben, die ungefähr der Belastung eines Menschen, der in der Nähe von Stromleitungen lebt, entspricht. In einer Reihe von Simulationen haben die Autoren die Konditionen unter welchen die Belastung von EMFs eine Krebs erregende Rolle spielen, identifiziert. Es wurde erkannt, dass die aggressivste Veränderung im Zellwachstum und Verhalten während des Progressionsstadiums von bereits existierendem Wachstum aufgetreten sind. Dieses Ergebnis hat die Autoren dazu bewegt zu behaupten, dass die Belastung durch EMF Tumorwachstum unterstützt und verschlimmert.

 

Da sich die Rate und Verbreitung von Mobiltelefonbenutzung in den späten 90er Jahren maßgeblich erhöht hat, begannen sich Bedenken über die Gesundheitsauswirkungen durch die Belastung mit Radiofrequenzen im Zusammenhang mit Mobilstationen und Mobiltelefonen zu verbreiten. Repacholi (1997) hat die Krebs entstehenden Eigenschaften mit dieser Art von elektromagnetischem Feld in Verbindung gebracht.

 

Laut dem Autor gibt es ein weites Spektrum von negativen Gesundheitsauswirkungen, die mit der überhöhten Belastung durch Radiofrequenzen und elektromagnetischen Feldern in Verbindung gebracht werden, die für die Übermittlung von Mobiltelefonsignalen verwendet werden. Diese reichen von der Erhöhung des Tumorrisikos bis hin zur Förderung bestehenden Krebswachstums und abnormaler Zellaktivität.

 

Die biologischen Systeme, die nachweislich sehr anfällig für diese Art von Belastung durch Frequenzen und Feldern sind, sind die Lungen, Brustdrüsen, das Gehirn und die Haut. In der Gruppe der Nagetiere, die zu diesem Experiment benutzt wurden, wurden Tumore, einschließlich Sarkom Kolonien in der Lunge, Brusttumore, Hauttumore, Hepatome und Sarkome identifiziert.

 

Der Autor schlug vor, dass weitere Laborstudien das übertriebene Vertrauen auf Analysen existierender epidemiologischer Daten ersetzen sollten, welche die Hauptquelle in vorhergegangenen Studien waren. Dies kommt zum großen Teil durch die Tatsache, dass die bestehenden epidemiologischen Daten die schnellen Veränderungen in der technologischen Nutzung nicht genau wiedergeben können, die meist in einem kurzen Zeitraum entstehen.

 

Beale (1997) präsentierte einen Überblick eines wesentlichen Querschnittes der Forschung bezüglich der Gesundheits- und biologischen Auswirkungen von EMF und ELF Belastung. Der Autor behauptet, dass eine noch zwingendere Regulierung dieser elektromagnetischen Felder verordnet werden sollte, obwohl er die permanente Kontroverse zu diesem Thema anerkennt und die Widersprüche zwischen den wissenschaftlichen und amtlichen Schlussfolgerungen über die Frage der fundamentalen Gesundheit und Sicherheit gegenüber der Belastung durch ELF und EMF bestätigt.

 

Obwohl Beale anerkennt, dass elektromagnetische Felder in der Natur existieren, demonstriert er, dass die Konzentration der von Menschen hergestellten Felder die Werte der natürlichen weit überschreiten. Beale argumentiert, dass die Charakterisierung einer riesigen Menge unterschiedlicher, aber weitläufig vereinheitlichter Forschung, bestenfalls „ergebnislos“ und schlechtestenfalls „unverantwortlich“ in die Irre führt.

Der Autor empfiehlt, dass jeder Einzelne seine EMF und ELF Belastung reduziert und die amtliche und industrielle Aufsicht deutlich verstärkt wird.

 

Die Studie über die mögliche Auswirkung durch EMF/ELF Belastung auf das biologische System und deren Entwicklung wurde Mitte der 90er Jahre weiter verfeinert. Carpenter (1997) hat Wege beschrieben, welche neurologische, vorgeburtliche Entwicklung und genetische Abnormalitäten ausgelöst durch die Belastung durch elektromagnetischen Felder anzeigen. Der Autor behauptet, dass vorläufige Ergebnisse zeigen, dass Erwachsene in Arbeitsbereichen mit überhöhter EMF Belastung oft Kinder haben, die Symptome einer überhöhten Belastung zeigten und es daher vielleicht einen genetischen oder vererbbaren Anteil der EMF/ELF Belastung und deren biologischen Auswirkungen geben könnte.

 

Basierend auf zahlreichen statistischen Analysen hat Carpenter eine Anzahl von statistisch maßgeblichen Übereinstimmungen zur EMF Belastung identifiziert. Diese schließen Gehirntumore und Alzheimer’s mit ein. Die verschiedenen entstandenen neurologische Erkrankungen und Verhaltensweisen sowie deren Beziehung auf Wohngebiets- oder elterliche/Arbeitsplatzbelastung durch hohe EMF Werte studierend, war Carpenter unfähig einen eindeutig klaren statistischen Zusammenhang zu erkennen. Wie auch immer, selbst die schwache Verbindung die in dieser Studie zwischen diesen zwei Variablen gefunden wurde, verdient weiterere Forschung, laut Author. Viele dieser Schlussfolgerungen wurden in einer 2005 Studie durch Brown, Lockwood und Sonawane bestätigt.

 

Der Haupttrend der die Richtung der Forschung charakterisierte um die Gesundheitsauswirkungen von EMF und ELF einzuschätzen war der Vorzug für laborbezogene Nachforschungen, die sich eher auf in vive Forschung verließen, als auf die epidemiologischen Quellen als Ihren primären Datensammelmechanismus zuzugreifen. Obwohl die epidemiologische Forschung dieses Gebiet der Nachforschung in den 70er Jahren eingeführt hat, kamen viele Forscher, eben diese die vermuteten, dass EMF und ELF Belastung eine Rolle bei der Krebsentstehung hat, zu der Schlussfolgerung, dass epidemiologische Daten an sich unzureichend überzeugend oder nicht aufschlussreich genug waren um den einfachen Zusammenhang zwischen EMF/ELF Belastung und negativen Gesundheitsfolgen zu bekräftigen.

 

Anderson (1998) hat von einer Serie von Laborexperimenten berichtet, die sich speziell auf die Aufgabe der Bewertung der Auswirkungen von ELF Belastung bei Tieren konzentrierte. Gemäß dem Autor, war bis zum heutigen Tag der stärkste Zusammenhang der, welcher in Tierexperimenten mit Brustkrebsentstehung und der extremen Belastung durch elektromagnetische Felder in Verbindung gebracht wurde.

 

Jedoch hat Anderson auch über eine Anzahl von Experimenten berichtet die darstellen, dass sich eine Belastung durch ELF und EMF fördernd auf die Beschleunigung und Verschlimmerung von entstehendem Krebs, Tumoren oder bei Fällen von abnormalem Zellwachstum auswirken kann. Dennoch kam der Autor zur Schlussfolgerung, dass noch zusätzliche Laborforschung unternommen werden muss, um diese vorläufigen Ergebnisse weiter zu bestätigen, damit der Stichhaltigkeit der hypothetischen Krebsentstehung oder dem dies fördernde Modell der EMF oder ELF Belastung Gültigkeit verliehen werden kann.

 

Obwohl Kinderkrebs der Hauptfokus auf dem Gebiet der Forschung blieb, um die Gesundheitsauswirkungen der Belastung durch ELF und EMF einzuschätzen, wurden auch andere Krebsarten, Verletzungen und Erkrankungen untersucht. Kheifets und Matkin (1999) haben die Rolle der EMF Belastung als Faktor für die Krebsentstehung in der Brustdrüse und/oder Brustgewebe bewertet.

 

Die Autoren erkannten, dass die Rate von Brustkrebs, die sie in entwickelten- und/oder typischen Industrienationen beobachtet haben, weit das überschreitet, was von weniger entwickelten Ländern dokumentiert wurde. Während es viele potenzielle Umwelt-, Lebensstil- und andere Faktoren gibt, die diese Unterschiede verursachen können, setzten die Autoren voraus, dass die unterschiedliche Belastung auf die von Menschen gemachten elektromagnetischen Felder die Hauptursache zur überproportionalen Rate von dokumentiertem Brustkrebs in Industrienationen sein könnten.

 

Sie stellten auch eine gründliche Bewertung und Analyse der vorhandenen Forschungen an, einschließlich klinischer, Labor- und epidemiologischer Ergebnisse.

Kheifets und Matkin ließen ihre Bedenken über kategorische, funktionelle und methodologische Differenzen verlauten, die gegenüberstellende Vergleiche der Forschungsliteratur äußerst provozierend und oft ergebnislos erscheinen lassen.

 

Trotz der Widersprüche in der Literatur war es den Autoren möglich genug zwingende Beweise zu finden, die einen Zusammenhang zwischen EMF/ELF und Brustkrebs bestimmen. Kheifets und Matkin geben einige methodologische Ratschläge für zukünftige Forschungsbemühungen, die diese Differenzen beinhalten und deutlich die Eigenschaft der negativen Gesundheitsauswirkungen im Zusammenhang mit ELF und EMF Belastung anzeigen.

 

Vecchia (2003) präsentiert eine Übersicht über die Ursprünge, Charakteristika und Konsequenzen die diese umstrittene Debatte über die Gesundheitsauswirkungen der EMF Belastung umgibt. Im Speziellen hat der Autor die potenziellen Gesundheitsauswirkungen dieser Debatte und deren Implikation zur Verfahrensweise und Regulationsübersicht bewertet. Veccia hat diese Experimente auch in Verbindung mit der wissenschaftlichen Forschung der zunehmenden Nutzung von Elektrizität gebracht, einschließlich der extremen Hochfrequenzbandbreiten.

 

Laut dem Autor hat eine Anzahl von namhaften internationalen Gesundheitsorganisationen, einschließlich der Weltgesundheitsorganisation, die Feststellung gemacht, das EMF und ELF wahrscheinlich in einem bestimmten Maß krebserregend sind. Dennoch wurden diese Feststellungen mit vielen Einschränkungen und Vorbehalten gemacht, bemerkend dass das krebserregende Risiko wahrscheinlich sehr minimal bis mäßig sei, verglichen mit anderen bekannten Umweltrisikofaktoren.

 

Jedoch schreibt der Autor auch, dass selbst der Anschein dieser Widersprüche, Inkonsequenz und Kontroverse die Wahrnehmung des Risikofaktors vom Blickpunkt der Öffentlichkeit aus vergrößern kann. Einige Individuen reagieren auf die Wahrnehmung des Risikos indem sie es beflissen vermeiden, Andere wählen das Risiko herunterzuspielen und/oder es zu ignorieren. Jedoch ultimativ kommt Vecchia zu der Schlussfolgerung, dass diese Reaktionen anpassungsunfähig und unproduktiv sind. Dies demonstriert die Probleme die aufkommen können, wenn wissenschaftliche-, gewerbliche- und amtliche Institutionen nicht zu einer klaren Übereinstimmung bei wichtigen öffentlichen Gesundheitsproblemen kommen können.

 

Eine Analyse, durchgeführt von Eppel, von Winterfeldt, Adams, Neutra und DelPizzo (2005) hat dieses Problem weiter untersucht. Die Autoren haben sich mit der Kontroverse der biologischen Auswirkungen und Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit EMF/ELF Belastung auseinander gesetzt und benutzten einige Beispiele der Risikoeinschätzung und Entscheidungsfindung, um die Dringlichkeit und Anfälligkeit der Gesundheitsrisiken zu erkennen, die mit der Belastung von elektromagnetischen Feldern zu tun haben.

 

Basierend auf einer Anzahl von Faktoren, einschließlich der wissenschaftlichen und schulischen Literatur zu diesem Thema und der neuesten Entschlossenheit von bedeutenden Weltgesundheitsorganisationen, dass tatsächlich ein begründeter Zusammenhang zwischen EMF und Krankheiten, beginnend mit Kinderkrebs bis hin zur Fehlgeburt besteht, haben die Autoren die Feststellung gemacht, dass EMF ein öffentliches Gesundheitsproblem darstellen. Weiterhin haben sie festgestellt, dass sich das Risiko in bestimmten Umweltsituationen, wie in unmittelbarer Nähe zu EMF oder ELF Quellen, beträchtlich erhöhen kann unter der Bevölkerung mit gefährdeter Gesundheit oder genetischer Empfänglichkeit zu Krebs oder diejenigen oder deren Familienangehörige die eine arbeitsbedingte Belastung durch EMF oder ELF Quellen haben.

 

Auf diesen Analysen basierend empfehlen die Autoren noch strengere Rahmenrichtlinien und die Aufsicht der lokalen-, staatlichen- und Regierungsebenen in den Vereinigten Staaten.

 

 

Schlussfolgerung

Aufgrund dieses Rückblickes auf die Literatur ist klar, dass es eine breite Vielfalt von Studien seit den späten 1970ern gibt, um die biologischen Reaktionen und Gesundheitsauswirkungen auf Menschen und Tiere, die durch die EMF/ELF Quellen belastet wurden, zu identifizieren und auszuwerten. Trotz einiger Widersprüche in der Eigenschaft und dem Grad der Ergebnisse die gewonnen wurden, sind alle zu der Schlussfolgerung gekommen, dass ein bestimmter Zusammenhang zwischen der EMF/ELF Belastung und schädlichen Gesundheitsauswirkungen besteht.

 

Während nur einige Forscher deren Nachforschungen in diesem Kapitel erläutert wurden, behaupten, dass ein klarer Zusammenhang zwischen EMF/ELF Belastung und negativen Gesundheitsauswirkungen besteht, legt der gesamte Umfang der statistisch maßgeblichen Zusammenhänge nahe, dass eine solche Beziehung besteht.

 

 

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1Das neuste Beispiel hierfür ist die Debatte über das Klonen von Menschen. Aufgrund der stark ethischen Dimensionen auf diesem Gebiet der Forschung haben viele Forscher gemeinsame Bemühungen angestellt um den Umfang ihrer Arbeit zu beschreiben und die Implikation dafür im Voraus einzuschätzen. Jedoch konnten diese Bemühungen die Forschungen von Einzelgängern, die außerhalb dieser offiziell bestätigten Grenzen umherschwirren, nicht vermeiden.

 

 


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Last Modified: 29 November 2006
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